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Die Südtiroler haben
ihren Speck seit Jahrhunderten als eine einzigartige Symbiose aller
Herstellungsmethoden für Schinken in Europa entwickelt. So ergab
sich durch Würzen und Pökeln, leichte Räucherung und
Luftrocknung der ganzen Schweinehälfte eine Herstellungsmethode
und daraus ein Produkt mit einmalig ausgewogenem Geschmack. Jeder Hersteller
verwendet seine eigene Gewürzmischung.
So auch Merano Speck.
Merano Speck erhält durch wenig Rauch und wenig Salz - aber viel
Zeit zum Reifen einen einzigartigen, besonders milden Charakter. Scheibe
für Scheibe der Geschmack echter Tiroler Speckkultur.
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| Erleben
Sie eine Reise durch die Produktion! |
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Nur aus ausgewählten, mageren, vollfleischigen
Schweineschlegeln wird unser Merano Speck
hergestellt. Als erstes wird der Schlegel entbeint und nach
traditionellem Verfahren mit oder ohne
Oberschale zugeschnitten.
Auf jeden Schinken wird das Datum des Produktionsbeginns
gut sichtbar auf die Schwarte geprägt. Die Prägung
dient zur Rückverfolgung des Produktes. Am Endprodukt kann
die Reifezeit überprüft werden.
Die Schinken werden traditionell per Hand gesalzen und gewürzt. Hierbei
verwenden wir unsere hauseigene Gewürzmischung (bestehend
aus Meer-Salz (Sardinien), Pfeffer, Lorbeer, Rosmarin, Wacholder u.a.).
Die Schinken werden 3 Wochen eingelagert und mehrmals umgeschichtet
um eine gleichmäßige Pökelung zu erzielen.
Als nächstes werden die Schinken geräuchert.
Dafür wird ausgewähltes, harzarmes Buchenholz verwendet,
um den milden Geschmack zu erreichen. Die Temperatur des Rauchs
darf dabei 20°C nicht übersteigen. Etwa eine Woche
dauert das Räuchern. Allerdings werden immer wieder längere
Pausen eingelegt um die Schinken allein der frischen südtiroler
Bergluft auszusetzten. Der Vorteil des kalten Räucherns:
ein mildes Raucharoma.
Zur geschmacklichen Vollendung reifen die
Schinken 22 Wochen in Ruhe bei einer Temperatur von 15°C
und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60 bis 90%.
Als sichtbares Zeichen fortschreitender Reife und Abtrocknung
treten Feuchtigkeitströpfchen an der Oberfläche des
Specks aus.
Die dabei entstehenden Feuchtigkeitströpfchen
führen im Kontakt mit Luft zur Bildung einer dünnen
Schimmelschicht - ähnlich wie bei edlen Käsesorten.
Diese bewahrt den Randbereich vor zu starkem Trocknen. Unter
dem Speck reift der Schimmel langsam, wobei sich Aromen von
Gewürzen, Rauch und Fleisch optimal verbinden. Am Ende
der Reifezeit wird der Schimmel mit Quellwasser abgewaschen.
Während des Reifens verliert der Speck Feuchtigkeit und
dadurch mindestens 37% seines Anfanggewichtes.
Die Herstellung erfolgt innerhalb des begrenzten
Ursprungsgebiets unter strikter Einhaltung überprüfbarer
Produktionsvorschriften. Geprüft wird die Reife-Zeit, die
sich anhand des Prägedatums nachvollziehen läßt.
Dann wird der Speck auf den produkttypischen Duft geprüft.
Um ein Zerteilen des Specks zu vermeiden, wird mit einer Nadel
aus Pferdeknochen an drei festgelegten Stellen gestochen. Kritisch
wird der Salzgehalt mit dem Salzmeter überprüft, außerdem
müssen Mager- und Fettanteil des Specks im richtigen Verhältnis
zueinander stehen (der flächenmäßige Fettanteil
sollte nicht mehr als 1/4 betragen).
Nur die Schinken, die diese umfangreichen
Begutachtungen in allen Punkten bestehen, haben Anspruch auf
die Auszeichnung „Südtiroler Markenspeck g.g.A”.
Dann wird die „Südtirol” -Schutzmarke auf die
Schwarte gebrannt und signalisiert ab sofort dem Handel und
den Verbrauchern: Dieser Speck ist ein Original und entspricht
der Herstellungsspezifikation.
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