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Verpackt oder nicht!
Merano Speck behält seinen originalen Geschmack über lange
Zeit, wenn Sie einige Tipps beachten:
An einem kühlen, dunklen Platz (10-15°C) oder im Kühlschrank
hält sich vakuumverpackter Speck nach Herstellerangabe mehrere
Monate. Unverpackten Speck am Stück kann man beispielsweise in
ein Stofftuch wickeln oder zwischen 2 tiefen Tellern einige Wochen auf
die selbe Art lagern. So kommt noch ausreichend Luft an den Speck und
er ist trotzdem vor anderen Gerüchen geschützt. Bleibt Speck
zu lange liegen, kann er trocken und hart werden. Speckscheiben gehören
immer in den Kühlschrank. In einem luftdurchlässigen Behälter
oder der Papierverpackung halten sie sich mehrere Tage.
Da Speck Fremdgerüche annimmt, muss er beim Lagern Abstand halten
von stark riechenden Nachbarn wie z.B. geschnittene Zwiebeln, Knoblauch
oder Fisch. Vakuumverpackten Speck holt man ca. eine halbe Stunde vor
dem Verzehr aus der Hülle und lässt ihn bei Raumtemperatur
atmen.
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Als erstes teilen Sie den Speck in zwei
Hälften - wichtig: Der Speck muss fest stehen, darf nicht
verrutschen oder wackeln.
Wenn Sie kürzere, mundgerechte Stücke
von ca 10-15 cm möchten, vierteln Sie den Speck.
Beim Entschwarten nur so viel Schwarte
abtrennen, wie fürs Aufschneiden nötig ist. Ohne Schwarte
trocknet der Speck schneller aus (das gilt auch für die
Kruste).
Wenn der Speck nach alter Methode am Brett
aufgeschnitten wird, eine 3 bis 4 cm dicke „Speckschnitte”
mit der Faser abschneiden.
Von der Schnitte schneidet man dann - gegen
die Faser - einzelne dünne Scheiben ab. Dies ist die traditionelle
Form des Speckaufschnittes (Brettl-Speck). Auch wenn die Richtung
nicht immer einfach zu erkennen ist, sollte man stets versuchen,
gegen die Faser zu schneiden.
Je nach Verwendungszweck kann der Speck mit der Maschine hauchdünn
oder am Brett in Form von Stiften, Würfeln usw. geschnitten
werden.
Speck ohne Kruste, hauchdünn, gilt als die eleganteste
Form des Speckgenusses: Die Gewürze auf der Kruste sollen
ihr Aroma nämlich an das Fleisch abgeben. Wenn man hingegen
beim Verzehr z.B. Pfefferkörner oder Lorbeerblätter
kaut, so füllt deren Aroma den Gaumen und kann den eigentlichen
Geschmack des Specks überlagern. Manche Verbraucher wollen
den Speck trotzdem lieber mit Kruste. Wie gesagt, über
Geschmack soll man nicht streiten.
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